Lillys Blog Auch Dackel bloggen


29. November 2007

Mein Freund der Kater Pepe

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:30

Es waren ja viele neue Sachen, die ich kennengelernt habe. Nur Hunde waren nicht da. Unsere Nachbarn hatten einen großen Berner Sennhund, Boy, ein ganz lieber Freund, aber damals war der auf Amrum und machte dort 2 Monate Urlaub.
Leider ist Boy mit Christa und Jürgen vor 3 Jahren weggezogen, wir waren alle ganz traurig und nachher habe ich gehört, dass Boy leider gestorben ist.
Auf der Koppel waren zwar viele Kühe, aber das ist langweilig. Als ich größer war, habe ich die immer über die Koppel gejagt, das hat vielleicht gestaubt!!! Michael hat zwar immer gemeckert und gesagt, der Bauer würde mich eines Tages erschiessen, aber der redet oft so einen Blödsinn. Es macht doch so viel Spass, 50 Kühe mit Gebell über die Koppeln zu jagen. Ich bin zwar ein Winzling, Michael, aber das hätten selbst Deine großen Jagdhunde nicht geschafft. Sonnabends sind wir immer in die Hundeschule zur Spielstunde gegangen, da konnte ich Michael zeigen, dass ein Winzling ganz schön clever ist und schön war es auf Spaziergängen, wenn wir andere junge Hunde oder Welpen getroffen haben.

Aber einen guten Freund hatte ich sofort. Pepe. Michael sagt immer, das ist der Revierkater, aber das stimmte nicht. Pepe hat mir mal gesagt, dass er für Katzen nichts übrig hat, er sei kastriert. Pepe lebte nicht im Haus bei unseren Nachbarn, er lebte im Pferdestall, wo aber keine Pferde mehr sind. Er wurde jeden Tag gefüttert, da stand bei Christa auch immer eine Schale Milch. Wenn Pepe nicht aufgepasst hat, bin ich schnell hin und hab sie ausgeschleckt. Leider war meine Schnauze dann immer ganz weiß und das hat mich verraten. “Sauf keine Milch, Du kriegst nur die Scheisserei” hat Michael gesagt. Aber die schmeckt so gut, lieber die Scheiss…, als auf die Milch verzichten. Abends kam Pepe dann in der Küche auf die Fensterbank und holte sich noch eine Extraportion Futter ab.
Wenn Pepe richtig gute Laune hatte, legte er mir eine tote Maus hin. Als Zeichen der Freundschaft habe ich die die dann sofort gefressen. Dagmar drehte sich der Magen um und Michael schüttelte nur mit dem Kopf und mumerlte sowas wie “alte Zicke”.
Mit Pepe habe ich immer richtig getobt, aber in den letzten Jahren wurde er sehr alt und wollte nicht mehr. Ich habe mit Pepe geschimpft, habe gebellt, aber er gab mir einfach ein paar Ohrfeigen, was mich immer noch wütender machte, aber er hatte einfach keine Lust zum Spielen und Toben.
Die letzte Zeit hat er dann beim Nachbarn im Haus gelebt. Eines Tages im Frühjahr war Pepe verschwunden, wir haben ihn überall gesucht. In der Zeit wurden die Wiesen und Koppeln gemäht und wir nehmen an, dass Pepe von einem Mäher überfahren wurde.
Mach’s gut alter Junge! I miss you!

Pepe1

Aufforderung zum Tanz!

pepe2

Was ist das denn für ein Tanz? Kenne ich nicht.

pepe3

Okay, Du führst, Pepe. Mal bin ich unten….

pepe4

mal bist Du unten. Der Tanz gefällt…..

pepe5

und am Schluss gehen wir gemeinsam Leckerchen fressen.

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