Lillys Blog Auch Dackel bloggen


27. März 2010

Kranke Lilly

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 22:01

Ich habe zwar lange nicht gebloggt, es gab nichts besonderes, Dagmar und Cheffe sind mit mir jeden Tag in der Feldmark oder auch im Forst, jetzt war ja lange Schnee, der ging mir auch auf den Senkel. Immer mit nassem Bauch rumrennen. Cheffe sagt zwar, tiefergelegte Hunde laufen schneller, aber der spinnt natürlich wieder mal.
Tante Lilly. so nennt micht jetzt Cheffe.
Und das kam so.
Vor 3 Wochen ging es mir überhaupt nicht gut, ich hatte keine Lust morgens schon draußen durch die Feldmark zu laufen auch fressen mochte ich nicht. Ich war richtig platt.
Cheffe mich gleich ins Auto geschleppt und ab zur Tierärztin. Die hat mich geröntgt und dann so ein komisches Gesicht gemacht: “Schwere Entzündung der Gebärmutter. Wir können nur hoffen, dass sie sich öffnet, denn eine OP ist sehr riskant, weil sie schon 11 ist und auch das Herz nicht mehr ganz okay ist, eine OP sollten sie ihr nicht mehr antun.” Ich weiß zwar nicht, was das bedeutet, aber Cheffe, sonst immer große Klappe, war auf einmal ganz ruhig . Dagmar sagte aber zu Cheffe, mach Dir nicht gleich in die Hosen, das kriegen wir hin und schon legte sie mich in ein Magnetfeld. Das tat richtig gut, und als ich ein paar Stunden später wieder auf Dagmars Schoß saß, fing des Zeugs (wie Cheffe sagte) an zu laufen. Cheffe war happy und meinte zu Dagmar, warum habt ihr Ladies nur alle eine Gebärmutter, wenn’s auch ohne geht. Der kann blöde Fragen stellen, denn ohne Gebärmutter säße er ja noch auf der grünen Wiese beim Klapperstorch.
Mir ging es auch gleich besser, nee, noch nicht richtig, aber Cheffe kaufte gleich ein Huhn, mein Lieblingsessen, was es nur selten gibt und da habe ich dann richtig zugeschlagen.
Komisch, muß man erst krank werden, wenn man sein Lieblingsessen will? Cheffe kriegt seine Apfelpfannkuchen ja auch, wenn er nicht krank ist. Erklär mir einer die Menschen……
Aber so richtig war es alles noch nicht, ich mußte weiter die Tabeletten nehmen, die Cheffe immer schön in Leberwurst versteckte.
Letzten Montag kommt Cheffe um 23:00 Uhr von seinen Kumpels zurück, ich habe mich gefreut, habe ihn angesprungen und da sah er, dass ich einen ganz dicken Hängebauch hatte. Dagmar sagte, das sehe ich seit ein paar Stunden, wir müssen in eine Klinik. Cheffe mich gleich ins Auto gebracht und dann mit uns losgerast. Dagmar machte nur die Augen zu, so raste er durch die Nacht. Immer wenn sie sagte, er solle vorsichtig fahren, sagte er, “ich habe die Strasse gepachtet”, - wieder so ein blöder Spruch von ihm.
In der Klinik eine nette Ärztin, gleich geröntgt und dann hat sie so ein Bügeleisen genommen und hat damit meinen Bauch fotografiert. Ich glaube Sonografie oder so ähnlich heißt das.
Sie muss gleich morgen früh unters Messer, die Gebärmutter muss raus. Machen Sie sich keine Gedanken, die kleine ist ja sonst topfit, auch das Herz ist stabil genug, sie haben keine andere Wahl.
Ich weiß nicht wie oft Cheffe auf der Rückfahrt das böse Wort “Sche…” gesagt hat.
Am nächsten Tag kam ich dann unters Messer. Alles okay ich hatte 511 gr. Eiter in der Gebärmutter sagte die Arztin. Als mein Rudel mich abholte, habe ich mich vielleicht gefreut, ich bin rumgesprungen, als wenn nie etwas gewesen wäre und die Ärztin hat nur gelacht.
Jetzt geht es mir gut, aber ich muss jetzt ein “Kinderbody” tragen, damit ich nicht an die Wunde gehe. Dagmar gleich 2 gekauft. Cheffe sagte, dann eins für werktags und eins für sonntags?
Egal, wenn wir nach draußen gehen, ziehen die mir den Body natürlich aus. Aber weil ich so blöde aussehe, sagt Cheffe nur noch Tante Lilly zu mir, weil seine Tanten auch immer so komisch angezogen waren.
Aber ich habe ihm auch eine lange Nase gemacht. Ich wollte auf meinem Platz im Wohnzimmer schlafen, aber Cheffe sagte, nein Du schläfst die nächsten Tage im Schlafzimmer auf dem Boden, ich lasse Dich nicht aus den Augen. Schläft der jetzt mit offenen Augen?
Aber er hat einen Fehler gemacht. Er hat seine Schranktüre nicht zugemacht und schwupps, habe ich mich in seinen Kleiderschrank gelegt und da ganz prima geschlafen.
Das dusselige Gesicht von Cheffe am nächsten Morgen werde ich nie vergessen….
Jetzt drückt mir alle kräftig die Daumen, dass ich wieder ganz fit werde und dass ich noch ganz oft leckeres Hühnchen bekomme.

24. November 2008

Beim Coiffeur

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 11:15

She

Zweimal im Jahr muß ich zum Trimmen, ich mag das gern, denn das macht immer Herr Kurth, der Züchter. Cheffe sagt immer, typisch Weib, nicht um die Ecke zum erstbesten Friseur gehen, sonder mal eben 65 km gefahren werden, um vom Coiffeur getrimmt zu werden.
Jetzt war es wieder soweit. Meist fährt mich ja Dagmar, aber diesmal musste Cheffe fahren. Während ich also richtig schön gemacht wurde (Cheffe meint zwar, danach würde ich wie eine Kanalratte aussehen), war Cheffe mit meiner Tante und meinen Cousinen im Garten und hat mit denen richtig getobt. Dann hat er sich auf die Terrasse gesetzt und eine Tasse Kaffee getrunken und da?

Gartenstuhl

Schwupps saßen alle drei Verwandten auf dem Gartenstuhl und haben zugesehen.
Als ich dann fertig war und mich mit meiner Schönheit frisch frisiert Cheffe zeigen wollte, traf mich ja fast der Schlag.
Ich darf das nicht, ich würde ja richtig Ärger kriegen und da sitzt Cheffe ganz gemütlich, liest die Zeitung, trinkt Kaffee in der Herbstsonne und die drei Grazien sitzen auf den Stühlen um ihn herum.
Ich habe ihn aber richtig böse angeschaut. Er konnte nur noch mit den Schultern zucken, als wenn er sagen wollte, sind ja nicht meine Hunde, sondern die von Herrn Kurth.
Versteh einer die Menschen! Sonst ist alles, was Herr Kurth mit seinen Hunden macht richtig, warum ist es dann falsch, wenn ich mich auf einen Gartenstuhl setze? Immer diese Widersprüche bei Cheffe.

Der nächste Sommer kommt bestimmt und da werde ich die Nagelprobe machen. Wenn “er” mich wieder vom Gartenstuhl scheucht, werde ich ihm sagen, er soll doch Herrn Kurth mal anrufen, ob ein Hund das darf.

Tante

Das sollte ich mir mal erlauben! Also meine Cousine beneide ich richtig.
Ich höre immer nur “wo ist dein Hundeplatz?” Blöde Frage, als wenn ich das nicht wüsste. Aber wenn Cheffe mal weg ist…….muss aber unter uns bleiben!

26. August 2008

Habe ein zweites Stöckchen geworfen, denn

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 20:28

Ofengabi hat wohl viel zu tun, weil Ofenbernd noch nicht okay ist.Danke für Eure Kommentare, Ihr seid richtig lieb! Ich habe ein zweites Stöcken zu Jutta geworfen. Jutta liebäugelt damit, sich einen Kameraden anzuschaffen. Cheffe sagt immer, dass Jutta die beste Designerin ist, die er kennt. Jutta macht auch das Design für den neuen Bautiedshop und später für die anderen Shops auch. Jutta ist dabei ein neues Blog zu gestalten, so auch mit Rezepten. Da passt das Stöckchen besser, als zum Designerblog. Da wird mein Stöckchen aufgenommen. Cheffe sagte eben zu Dagmar, bald gibt es Schnippelbohneneintopf nach Juttas Rezept. Den hat er wohl lange nicht mehr gegessen. Der Arme. Wann kann ich mal Wünsche äußern?
Also, bitte noch etwas Geduld, Jutta wird das Stöckchen bald nehmen

24. August 2008

Ein Stöckchen von Susanne

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 22:26

Nee, also ganz ehrlich. Die letzten Wochen waren nichts für mich. Ich weiß nicht, was mein Rudel geritten hat, dass sie umgezogen sind. In Bullenkuhlen hatte ich mein Lieblingsplätzchen unter der Buxbaumhecke, da konnte ich so schön in der Sonne liegen. Und wenn es langweilig war, bin ich auf die Koppel und habe dafür gesorgt, dass die Kühe auch ausreichend Bewegung haben. Susanne sagt ja, dass Bewegung gesund ist. Da konnte ich nie mitansehen, dass die nur fressen und liegen, schlafen und fressen und sich nur wenige Meter bewegt haben. Die habe ich richtig gescheucht, auch wenn Cheffe die Haare zu Berge standen und er immer sagte: hoffentlich sind wir gut versichert. Jetzt kümmert sich kein Hund mehr um die Gesundheit der Kühe.

Jetzt wohnen wir in Bad Bramstedt. Das Haus ist ja schön, aber nur ein klitzekleiner Garten. Das hat Cheffe jetzt davon, jeden Morgen und Abend muss er mich ins Auto packen und in die Feldmark fahren, damit ich richtig toben kann. Hier sind auch keine Hühner, die ich so gerne jage, ich beiße sie nie, aber es macht Spaß, sie richtig zu erschrecken.

Große Freude, dass mir Susanne heute ein Stöckchen zugeworfen hat, Stöckchen und Bälle jagen, das mag ich zu gerne.

Nenne drei Nahrungsmittel, die für Dich unverzichtbar sind.
1. Ludger Freeses Würstchen, bekomme aber immer nur ein kleines Stück.
2. Grüner Pansen
3. Leberwurstbrot

Welche drei Nahrungsmittel magst Du überhaupt nicht?
Biofutter, das Dagmar immer da kauft, wo auch Doc Sarahs Dogs ihr Futter herhaben
- Sonst mag ich alles -

Gibt es ein Nahrungsmittel das Du gerne mal probieren möchtest? Wenn ja welches?
Gänsebraten zu Weihnachten

Was ist Dein Lieblingsgetränk?
Gerstengrassaft
- trinkt mein Rudel auch immer

Welche Süßigkeit isst Du am liebsten?
Ich darf keine Süßigkeiten essen. Aber nicht verraten, bei Oma Gerda bekomme ich schon mal ein Stückchen Schokolade, das schmeckt mir. Cheffe sagt immer, damit kann man Hunde töten, aber ich frage mich, warum geht der 1 x pro Monat zu Mac Donalds?

An wen gibst Du das Stöckchen weiter?
An Ofengabi. Die hat echt viel zu tun, Ofenbernd ist nicht ganz auf dem Damm und einen Hund hat sie glaube ich auch.
Danke Susanne, wenn Du mal in den Norden fährst, dann komm uns besuchen. Du weißt ja, für Blogger steht unsere Tür immer auf und dann wirfst Du mir auch wieder Stöcken!

30. Juni 2008

Lilly im Rucksack

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:23

rucksack1Da muß ich mit meinen 9 Jahren noch was Neues erleben! Angela und Claus, Freunde von meinem Rudel, haben Nachwuchs bekommen. Stanley, einen Jack- Russel Terrier. Gestern, Sonntag, sollten Dagmar und Cheffe  kommen, um den kleinen Welpen zu sehen. Das Wetter war schön, nicht sehr warm, windig und da sagte Dagmar, schade, dass wir Lilly nicht mitnehmen können, ich lasse sie heute ungern allein. Sie wollten nämlich die 26 km mit dem Rad fahren und da kann ich schlecht nebenher laufen.
Da kam Cheffe wieder auf eine seiner seltsamen Ideen. “Hol mal den Rucksack” sagte er zu Dagmar (er läßt sich nämlich gerne bedienen), “wir nehmen die Lütte mit”. Was kommt denn jetzt dachte ich?
Jedenfalls weiß ich jetzt, warum der Rucksack so heißt, denn ruck-zuck saß ich drin, nur mein Köpfchen schaute raus, schon hatte Michael den Rucksack samt Lilly auf dem Rücken, marschierte zur Garage und holte die Räder.
Ab ging die Post. Die Hunde, die mich sahen, waren ganz schön neidisch, sie hatten es nicht so gut. Mir gefiel das, besonders wenn die Leute riefen “Oh schau mal, wie süss!”.

Bei Angela und Claus war es dann wieder richtig toll. Mit Satyren, dem kleinen Kerl, habe ich getobt, bis er nicht mehr konnte und er erst bei Dagmar, dann bei Michael auf dem Schoß fest einschlief.
Manuel, Angelas Sohn, spiele mit mir Fußball, es war richtig schön. Dann ging es wieder ruck-zuck in den Rucksack und ab ging es nach Hause. Ich glaube, weil ich so lieb war, nimmt mich mein Rudel jetzt immer mit, wenn sie eine Radtour machen. Ich habe nichts dagegen. Lieber im engen Rucksack mit Dagmar und Michael unterwegs, als Lilly allein im Haus.

Lillys-Blog

31. Mai 2008

Öffter mal was Neues - aber bitte nicht mit Hunden!

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 19:06

Cheffe schäumte vor ein paar Monaten. Ich habe ihn richtig stinkig erlebt und geschimpft hat er wie selten. Was war passiert?
Cheffe hatte gehört, dass ein Nachbar, recht unerfahren in der Hundehaltung, auf Wunsch seiner Frau (weil sie sich das schon immer gewünscht hat) einen Rhodesian Ridgeback gekauft habe, der bald zu der Familie stossen würde. Ich erinnere mich wie Cheffe zu Dagmar sagte, dass er jede Wette halten würde, dass der Hund kein halbes Jahr bleiben würde. Er sagte noch, dass auch er sich selbst nicht zutrauen würde, einen solchen Hund zu halten, denn der würde fordern und müsste auch gefordert werden, dazu hätte er keine Zeit. Er erzählte noch von seinem Deutsch-Drahthaar, der ihn voll gefordert hätte, aber einen Ridgeback - nee , nee meinte er.
Dann kam Dagobert, 14 Wochen alt, ein lustiger und noch ganz ungestümer Kerl. Sein Frauchen stolz, zog Stiefel an und ging mit ihm spazieren. Nachgemachte “African Queen” meinte Cheffe sie. Gerne tobte er über die Rasenflächen, ein hübscher Kerl (wenn ich jünger wäre…). Eines Tages kamen 2 Frauen, die gingen mit ihm aufs Feld, ob sie da Übungen mit ihm gemacht haben weiß ich nicht. Ich durfte ja nicht raus. Dann habe ich die noch mal gesehen und plötzlich war Dagobert, der sich gerade so richtig eingewöhnt hatte und seine Bezugsperson hatte, weg. Einfach weg, abgelegt, wie eine Handtasche, die nicht mehr modern ist.
“Siehste”, sagte Cheffe, “aber mir ging es nicht um Recht haben, mir tut der Hund leid. So eine Entscheidung gehört genau überlegt und wenn so ein Hund in den Tagesablauf nicht passt, soll man die Finger davon lassen.” Manchmal hat sogar Cheffe Recht.
Cheffe hat dann vorgelesen, was bei Wikipedia steht:
“Einen nicht gut sozialisierten, nicht ausgelasteten, nicht mit Hundeverstand erzogenen Rhodesian Ridgeback um sich zu haben, führt unweigerlich zu Problemen, die häufig die Abgabe dieses Tieres zur Folge haben.”
Sauer war Cheffe besonders auch auf den Züchter. Diese Züchter müssen sich doch genau das Umfeld ansehen, in das sie ihre Tiere abgeben. Aber Hauptsache der Züchter kommt Geld, viel Geld für einen solchen Welpen. Mein Züchter hat mein Rudel unter die Lupe genommen, hat mich hingebracht, um zu sehen, ob wirklich alles okay ist.
Dann vor wenigen Tagen rennt da so ein schwarzes kleines Knäuel rum und freut sich seines Hundelebens. Carlo, ein süsser und luster Mischlingswelpe, fröhlich und übermütig.
Hoffentlich bleibt der lange bei seinem Rudel, mit dem muss man ja nicht so viel laufen und arbeiten.
Manche Menschen wissen garnicht, wie sie uns Hunde kaputt machen.

12. Mai 2008

Jeden Abend

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 21:56

drehen wir noch eine Runde. Mal mit Dagmar, mal mit Michael, mal beide zusammen. Michael nennt das immer die “Kackrunde”, weil ich da mein Geschäft erledigen soll. Ich soll “mich lösen” sagt er, er hat einfach seine Jägersprache noch nicht abgelegt.
Jetzt wo Napoleon noch bei uns ist, gehen wir abends dann immer noch einmal zusammen los, bis alles erledigt ist. Das macht mit Napoleon richtig Spaß, auch wenn er sich jetzt in eine alte läufige Schäferhündin verknallt hat.

Kackrunde
Seit das Wetter schön ist, hat sich Dagmar was ausgedacht, dann fährt sie mit Michael auf dem Rad und Napoleon und ich hinterher. Genau genommen rennen wir meist vorweg, dann Dagmar und am Schluß Michael. “Sichern” nennt er das, weil manchmal auch ein paar verrückte Autofahrer durch die Feldmark donnern. Erst hatte Michael ja ein wenig Schiß, ob ich es schaffe, mitzuhalten. Aber das habe ich denen gleich gezeigt. Auch wenn Napoleon ein echter Renner ist, ich halte locker mit, außerdem machen beide ja immer wieder eine Verschnaufpause. Ich finde das richtig gut, wenn wir abends zu Viert durch die Feldmark fegen.

runde

auf der abendlichen Kackrunde

6. Mai 2008

Tieffliegende Hunde

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 21:07

Herrliches Wetter. Endlich kann ich draußen toben und mich mit Napoleon um die Bälle raufen.
Viel schöner als im Haus zu spielen.
Cheffe hat gesagt, das Wetter bleibt schön, weil die Terrier so tief fliegen. Und keiner fliegt schöner als Napoleon:

Doppelter Rittberger mit guter A und B Note

1. Mai 2008

Heute ging es wieder in die Lüneburger Heide

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 19:53

Heute waren wir in der Lüneburger Heide, wieder auf Wegen, die kaum jemand kennt, aber Michael hat da so seine Ecken von früher. Mit dabei natürlich Napoleon, der wohl noch einige Wochen bei uns bleiben wird.
Waren wir happy, als wir sahen, dass Dagmar die Wassernäpfe und die Wasserflasche mitnahm, wir konnten es kaum erwarten, als wir im Auto sassen, dass es losging.

Welch Wunder, wir kamen an einer großen Baustelle vorbei und Michael hat nicht angehalten! Sonst hält er immer an, schaut, was da für Maschinen im Einsatz sind und wie die Baustelle aussieht. Er sagt immer, an der Einrichtung der Baustelle erkenne ich die Qualität der Arbeit. Verstehe ich zwar nicht, ist aber egal. Er sieht einfach sofort jede Baustelle. Auch wenn irgendwo nur eine Hundehütte gebaut wird, Cheffe sieht das. Dagmar sagte mal: Wenn ich ein neues Kleid anhabe, das siehst Du nicht, aber wenn eine Baustelle eine neue Steintrennmaschine hat, das siehst Du auf 100 m”. Cheffe knurrte dann nur leise: “Soll ich lieber anderen Frauen nachschauen?”

Jedenfalls war herrliches Wetter in der Heide, aber bevor wir aus dem Auto durften, ist Cheffe noch zu seinem Bauern gefahren. Hat Kartoffeln und Spargel geholt. “In der Heide gibt es die besten Kartoffeln und den besten Spargel - weltweit” sagte er. Ich weiß nicht, 22 Jahre Lüneburger Heide haben ihn entweder ganz schön geprägt, oder einer seiner Vorfahren hieß Hermann Löns.

Wir sind dann an die Luhe gefahren, da kannte Cheffe eine Köhlerhütte. Aber Vatertag. Da saß eine ganze Horde junger Leute und sorgte für steigenden Alkoholumsatz. “Ein paar davon sind morgen ein Pflegefall” meinte Cheffe und so sind wir zwar nicht an der Luhe, aber ganz in der Nähe spazieren gegangen.
Da war dann so ein kleiner Bach, Cheffe sagte, das ist eine Köttelbecke, geh da bloß nicht rein.
Köttelbecke oder nicht, ich bin natürlich rein. Napoleon ist wasserscheu, der stand nur da und hat sich meine Schwimmübungen angesehen.
im_wasser

Cheffe war vielleicht sauer. Du stinkst, war noch das harmloseste. Aber so konnte ich es Napolen mal zeigen, der sonst immer den Obercoolen mimt.
Am Schluß des Spaziergangs kamen wir dann an einem Rapsfeld vorbei. Es stand noch nicht in voller Blüte, aber mein Rudel fand es schön.
Rapsfeld

Als wir dann wieder an der Köhlerhütte an der Luhe ankamen, nahm Cheffe mich und hat mich im Luhewasser abgewaschen. Ich fand das nicht lustig, aber dabei hat er seine saubere Jeans total dreckig gemacht, das hat er nun davon, mich einfach in der Luhe zu waschen. Danach bin ich dann vor Wut klitschnass über den Parkplatz gerannt und war wieder richtig schön dreckig.
Zuhause hat mich Cheffe dann sofort unter die Dusche gestellt, weil er meinte, ich würde stinken wie Aas.
Als ich so frisch geduscht aus dem Bad kam, hat sich Napoleon aber gewundert. Er hat nur an mir rumgerochen, weil Cheffe das Hundeshampoo nicht gefunden hat, sondern sein Haarshampoo genommen hat. Jetzt bin ich die Obercoolste.

12. April 2008

Nur ein Pfund

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 20:40

zeigt die Waage habe ich mehr, als mein Idealgewicht. Cheffe war ständig dabei zu meckern, ich hätte mindestens 2 Kilo zuviel auf meinen Rippen. 3 x gewogen und jedesmal von Cheffe kontrolliert. Er konnte es kaum glauben. “Naja”, meint er gönnerhaft, “das Pfund kriegen wir auch noch weg”. Wir, sagt Cheffe, mit wem noch meint er wir? Irgendwie meine ich gehört zu haben, dass Dagmar zu ihm sagte, “Du kriegst jetzt 14 Tage Trennkost” worauf Cheffe die Augen verdrehte und sagte, “aber heute abend bitte zum Abendbrot nochmal Apfelpfannkuchen.”
Kann mir jemand sagen, was Trennkost ist??? Ich frage weil Cheffe so ein langes Gesicht gemacht hat, als Dagmar das Wort gebraucht hat.